Häuptling eigener Herd. H.49
DAX schmeckt nicht
Artikel-Nr.:13048233
ISBN:978-392735047-2
Erschienen:01/2012
Erschienen beiEdition Vincent Klink
Gewicht:360g
Seitenanzahl:119
m. Zeichn. v. Ralph Schüller
Beschreibung
In Stuttgart gibt es einen Dachswald, dort geht Joe Bauer gerne spazieren und sinniert darüber, dass der Herbst und der frühe Winter ihm in Stuttgart vorkommen wie der Frühling. Wiglaf Droste regt sich subtil über Wellness auf und stellt auch fest, dass Weine früher Korkgeschmack haben konnten und durch Drehverschlüsse das Problem des Blechgeschmacks auf uns zu kam. Bernd Gieseking lässt sich von seinem Anlageberater rasieren und schrammt seither knapp an Aldi vorbei.
Wie man drei Tage ohne Budget bis zum Zusammenbruch feiern kann, das erfährt Claudia Heinicke in Rumänien. Vincent Klink kocht einen Dachs für drei Personen. Einer holt ihn aus dem Ofen, einer öffnet das Fenster und der dritte im Bunde schmeißt ihn dorthin, wo der Dachs zu Hause ist, nämlich in die freie Natur. Vieles wäre noch anzuführen, insgesamt sind 25 ausgezeichnete Autoren am Start. Mehr und besser geht momentan einfach nicht.
Autoren-Info:
Vincent Klink
Vincent Klink ist Chef des Nobelrestaurants Wielandshöhe über Stuttgart, Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher über das Essvergnügen. Er ist Moderator der beliebten Fersehsendungen 'ARD-Buffet' und 'Kochkunst mit Vincent Klink'.
Wiglaf Droste
Wiglaf Droste, geboren 1961, lebt in Berlin. Er schreibt u.a. in der "tageszeitung", der "Weltwoche" und in "junge welt".
Er ist viel unterwegs, am liebsten mit dem Essener Spardosen-Terzett, mit dem er die CD "Für immer" aufgenommen hat. Gemeinsam mit Vincent Klink gibt Wiglaf Droste die Zeitschrift "Häuptling Eigener Herd" heraus. Hin und wieder erscheint eine Auswahl seiner Kolumnen als Buch. Für seine Kolumnen in der taz und im Kritischen Tagebuch beim WDR erhielt der Schriftsteller, Lyriker und Satiriker 2003 den Ben-Witter-Preis. 2005 wurde Wiglaf Droste mit dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis geehrt. In der Begründung der Jury heißt es unter anderem:
"Mit Blick auf die deutsche Literaturgeschichte sind Vergleiche zu Autoren wie Robert Gernhardt oder Kurt Tucholsky angebracht und begründbar. Droste hat seine Vorgänger jedoch nicht kopiert, sondern einen eigenen, unverwechselbaren Ton gefunden. Seine kompromisslosen, häufig mit zynischem Gestus vorgetragenen Satiren und Glossen sind sprachliche Kabinettstückchen von hohem literarischen Rang." Von März bis Juli 2009 war Droste der 29. Stadtschreiber zu Rheinsberg in Brandenburg.




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